Das Bild zeigt einen stehenden LKW auf der Autobahn mit geöffneter Hintertür. Auf der Fahrbahn liegen etliche Kartons.
 
Schlechte Ladungssicherung kann weitreichende Folgen haben.

“Das hätte schlimmer enden können“, sagt Maik S. (34). Beim Entladen eines Schaltschranks rutschte dieser von der Palette. Der hohe Schwerpunkt ließ den Schrank erst kippen – dann stürzte er. Zum Glück widerstand Maik dem Reflex, den 300-Kilo-Schrank festzuhalten: Er hätte keine Chance gehabt. Ein Kollege rettete sich mit einem Sprung zur Seite. So blieb es bei Sachschaden.

Ladungssicherung kennt keine Ausnahmen

Ladung muss immer so gesichert sein, dass sie nicht verrutscht, wenn das Fahrzeug bremst oder plötzlich ausweicht. Lückenloses Verstauen ist daher wichtig. Es gibt Hilfsmittel wie Zurrgurte, Antirutschmatten, Trennwände oder Netze. Auch die Nutzlast und die Achslast muss man kennen, weil diese nicht überschritten werden dürfen. Achten Sie auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung, damit das Auto stabil fährt.

Gesundheit ist das Wichtigste

Wer die Ladung nicht richtig sichert, dem drohen im Straßenverkehr Bußgelder und Punkte. Im Schadensfall haftet, wer die Ladung nicht richtig gesichert hat. Richtig gefährlich kann es auch später werden – wie im Unfallbeispiel beschrieben – wenn schlecht gesicherte Ladung beim Entladen vom Fahrzeug fällt. Der Mensch versucht instinktiv, das Kippen zu verhindern. Ohne präzise Vorbereitung funktioniert sicheres Be- und Entladen nicht. Wer die folgenden Tipps verinnerlicht, schützt sich und andere.