Illustration zeigt einen Mann in kurzer Hose, ärmelfreiem Shirt und Turnschuhen.

Lieber Erwin, an deinem Outfit gibt es aber noch einiges zu tun!


Hohes Risiko

Rund 3.700 Fälle von hellem Hautkrebs wurden 2024 als Berufskrankheit von den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern anerkannt. Weißer Hautkrebs zählt damit zu den häufigsten anerkannten Berufskrankheiten. Tendenz: steigend! Umso wichtiger ist es, sich bei Arbeiten im Freien vor Hitze und UV-Strahlung zu schützen. 

 

Weißes T-Shirt

     

Oberkörper

 

T-Shirt

Ein kurzärmliges Shirt bietet unnötige Angriffsflächen. Die Farbe Weiß absorbiert UV-Strahlung nur bedingt. Sie schützt daher wenig.

Und sonst? Freie Hautflächen benötigen ausreichend Sonnenschutzmittel, lange Ärmel sind da viel praktischer.

 

Orangefarbenes Langarmshirt

Lange Ärmel sind optimal

Langärmlige Kleidung bietet guten Schutz gegen UV-Strahlung. Ein Stoff wie Polyester lässt deutlich weniger UV-Strahlen durch als beispielsweise Baumwolle. Es gibt aber auch geeignete Mischgewebe.

Und sonst? Dunklere Farben und dicht gewebte Kleidung schützen häufig besser.

Arbeitsshorts

Beine

 

Kurze Hose

Genau wie beim kurzärmligen Shirt vergrößert sich die Angriffsfläche für UV-Strahlen.

Und sonst? Wer nicht mit langer Hose arbeitet: unbedingt die freien Flächen mit Sonnenschutzcreme einreiben und eine dicht gewebte Hose tragen. 

 

Lange dunkle Arbeitshose

Lange Hose

Lange Arbeitshosen speziell für den Sommer (zum Beispiel mit Netzgewebe) sind leicht und atmungsaktiv. Nebenbei schützen sie gegen Zecken und Abschürfungen.

Und sonst? UV-dichte Materialien sind nicht automatisch dicke Stoffe. UV-Schutzkleidung ist meistens leicht und atmungsaktiv.

Orangefarbener UV-Schutz-Schirm

Kopf und Gesicht

 

Schirm

Falls möglich: Arbeit unter einem ausreichend großen Schirm oder Sonnensegel verrichten.

Und sonst? Mobile Pavillons oder Jalousien an Fahrzeugen können auch gute Schattenspender sein.

dunkles Käppi

Käppi

Eine Kopfbedeckung ist wichtig, um sich vor Sonnenbrand und Sonnenstich zu schützen. Beim Käppi schützt der Schirm nur den Oberkopf und Augenbereich.

Und sonst? Ohrenspitzen, Schläfen und Nacken verbrennen hier leicht: Daher eincremen!

dunkle Sonnen- und UV-Schutz-Brille

Sonnenschutzbrille

Gute Sonnenschutzbrillen schließen dichter am Gesicht ab. Dadurch bieten sie nicht nur Schutz vor UV-Strahlen, sondern auch vor Streulicht, Wind und Staub.

Und sonst? Ideal sind Sonnenschutzbrillen, die mit einem Kratzschutz und einem Schutz gegen Beschlagen ausgestattet sind.

weißer Arbeitshelm mit neongelbem Nackenschutz

Helm mit Nackenschutz

Ein Nackenschutz lässt sich einfach am Helm anbringen. Er schützt zuverlässig Nacken und Ohren vor Sonnenbrand und vor Hautkrebs als Spätfolge.

Und sonst? Es gibt spezielle Nackenschützer, die bei sehr großer Hitze mit Wasser nass gemacht werden können und durch die Verdunstung einen Kühleffekt erzeugen.

Flasche mit Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 50

Sonnenschutzcreme

Sonnenschutzcreme schützt unbekleidete Stellen. Beim Eincremen an die Ohren denken und den Bereich zwischen Augen und Augenbrauen nicht vergessen!

Und sonst? Alte Sonnenmilch entsorgen, denn sie verliert ihre Wirkung. Sonnenschutzfaktor 50 wählen und regelmäßig nachcremen, besonders wer viel schwitzt.

Drei Wasserflaschen

Genug trinken

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich mindestens 1,5 Liter zu trinken. Um nicht zu dehydrieren, sollten es an heißen Tagen zwischen 2 und 3 Litern sein. Ein Trinkprotokoll kann helfen, diese Menge zu erreichen. Ideal: Wasser trinken.



Auflösung, um Erwin zu retten

An die Arbeit: langärmliges Shirt, lange Hose, Kopfschutz und Sonnenbrille. Dazu Sonnencreme, ein Schirm und ausreichend Wasser. Im Idealfall trägt Erwin atmungsaktive UV-Kleidung, die sich angenehm am Körper anfühlt.

Illustration zeigt einen Mann in langer Hose, langärmeligem Shirt, Turnschuhen, der unter einem Schirm im Schatten steht und einen Helm mit Nackenschutz sowie Sonnenschutzbrille trägt.

Super Erwin, das sieht doch schon viel besser aus.