
Für Katharina Kotzyba ist das Vermitteln von Sicherheitsinhalten kein Herunterbeten theoretischer Inhalte.
Rund 600 Beschäftigte arbeiten am Standort des Logistikunternehmens in Düren. Klare Verkehrswege, getrennte Bereiche für Fußgänger und Flurförderzeuge sowie markierte Übergänge schaffen die Grundlage für sicheres Arbeiten. Entscheidend ist jedoch, dass die Menschen wissen, warum diese Regeln wichtig sind. „Wer ihre Bedeutung versteht, hält sie auch ein“, sagt Katharina Kotzyba, Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Arvato setzt auf passgenaue Schulungen statt auf Standardlösungen. Die Qualifizierung erfolgt überwiegend im eigenen Betrieb – abgestimmt auf die tatsächlichen Einsatzbedingungen und auf Basis der Gefährdungsbeurteilung. Theorie und Praxis ergänzen sich dabei regelmäßig. Gerade in der Logistik ist das wichtig. Unterschiedliche Flurförderzeuge stellen unterschiedliche Anforderungen.
Klein, aber oho
Beispielsweise werden kleinere Geräte wie Mitgänger-Flurförderzeuge häufig unterschätzt, obwohl sie ebenso schwere Unfälle verursachen können. Zudem bringen Beschäftigte oft sehr unterschiedliche Vorkenntnisse mit. Ein Staplerschein allein reicht deshalb nicht aus.
Entscheidend ist, dass das Fahrzeug im konkreten Arbeitsumfeld sicher beherrscht wird. Für Arvato gehört dazu auch eine offene Sicherheitskultur. Unterweisungen finden auf Augenhöhe statt und beziehen die Erfahrungen der Beschäftigten ein.
→ info
- Lernmodul Gabelstapler: elearning.bgetem.de
- Lernmodul Mitgängerflurförderzeuge: elearning.bgetem.de
- Seminar: Sicherheitstraining Gabelstapler - Überblick in Theorie und Praxis
- Einen umfangreichen Bericht zur Sicherheitskultur des Unternehmen finden Sie hier: "Nichts von der Stange": etem.bgetem.de, Webcode: e26643158
Diesen Beitrag teilen