Eine Illustration zeigt die vier Merkmale des FAST-Tests zur Erkennung eines Schlaganfalls.
Der FAST-Test ist auch von Laien schnell durchzuführen.


Ein Kollege bricht in der Werkhalle zusammen. Viele denken sofort an einen Herzinfarkt. Häufig steckt jedoch ein Schlaganfall dahinter. Während Betroffene beim Herzinfarkt meist über starke Schmerzen oder Druck in der Brust, oft mit Atemnot, kaltem Schweiß oder Übelkeit klagen, zeigt das Gehirn bei einem Schlaganfall plötzlich Ausfälle von einfachen Körperfunktionen. Genau darauf sollten Ersthelferinnen und Ersthelfer achten. 

Der FAST-Test ist ein einfaches und geeignetes Hilfsmittel.

Das ist weiter zu tun

  • Ruhig mit der Person sprechen und bei ihr bleiben
  • die Person hinsetzen oder hinlegen
  • Oberkörper leicht erhöhen (ca. 30°, nur wenn die Person wach ist)
  • enge Kleidung öffnen
  • Atmung regelmäßig prüfen
  • beobachten, ob Bewusstsein, Sprache oder Lähmungen sich verändern.

Bei Schlaganfällen kommt es auch vor, dass Betroffene stürzen oder zucken. Schützen Sie die Person vor Selbstverletzungen, beispielsweise durchs Abstützen mit Decken oder Kissen. Wichtig: Nichts essen oder trinken lassen, weil der Schluckreflex gestört sein könnte. Essen oder Getränke könnten in die Lunge gelangen, es droht Erstickungsgefahr.