Schlaganfall erkennenSymptome eines Schlaganfalls erfordern schnelles Handeln. Die Anzeichen müssen jedoch erst mal erkannt werden. Dabei kann ein einfacher FAST-Test helfen.https://profi.bgetem.de/check-jetzt-dein-risiko/titelstories/schlaganfall-erkennenhttps://profi.bgetem.de/@@site-logo/Logo_profi.svg
Gesundheit
Schlaganfall erkennen
Symptome eines Schlaganfalls erfordern schnelles Handeln. Die Anzeichen müssen jedoch erst mal erkannt werden. Dabei kann ein einfacher FAST-Test helfen.
Der FAST-Test ist auch von Laien schnell durchzuführen.
Ein Kollege bricht in der Werkhalle zusammen. Viele denken sofort an einen Herzinfarkt. Häufig steckt jedoch ein Schlaganfall dahinter. Während Betroffene beim Herzinfarkt meist über starke Schmerzen oder Druck in der Brust, oft mit Atemnot, kaltem Schweiß oder Übelkeit klagen, zeigt das Gehirn bei einem Schlaganfall plötzlich Ausfälle von einfachen Körperfunktionen. Genau darauf sollten Ersthelferinnen und Ersthelfer achten.
Der FAST-Test ist ein einfaches und geeignetes Hilfsmittel.
Der FAST-Test
F – Face (Gesicht) Bitten Sie die Person zu lächeln. Hängt ein Mundwinkel oder wirkt das Gesicht schief, kann eine halbseitige Lähmung vorliegen.
A – Arms (Arme) Bitten Sie die Person, beide Arme nach vorne zu heben. Sinkt ein Arm ab oder lässt er sich nicht heben, ist das ein Warnzeichen.
S – Speech (Sprache) Lassen Sie einen einfachen Satz nachsprechen. Klingt die Sprache verwaschen oder unverständlich, kann das auf eine Störung im Gehirn hinweisen.
T – Time (Zeit) Zeigt sich eines dieser Zeichen, sofort den Notruf 112 wählen und die Vermutung mitteilen. Beim Schlaganfall sterben Nervenzellen in kurzer Zeit ab. Betroffene können auch bewusstlos sein oder keine Vitalfunktionen zeigen. Auch dann sofort 112 rufen, Atmung prüfen und ggf. Wiederbelebung beginnen.
Das ist weiter zu tun
Ruhig mit der Person sprechen und bei ihr bleiben
die Person hinsetzen oder hinlegen
Oberkörper leicht erhöhen (ca. 30°, nur wenn die Person wach ist)
enge Kleidung öffnen
Atmung regelmäßig prüfen
beobachten, ob Bewusstsein, Sprache oder Lähmungen sich verändern.
Bei Schlaganfällen kommt es auch vor, dass Betroffene stürzen oder zucken. Schützen Sie die Person vor Selbstverletzungen, beispielsweise durchs Abstützen mit Decken oder Kissen. Wichtig: Nichts essen oder trinken lassen, weil der Schluckreflex gestört sein könnte. Essen oder Getränke könnten in die Lunge gelangen, es droht Erstickungsgefahr.
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