Mann im Anzug sitzt am Steuer eines Pkw und hält sich beim Gähnen die Hand vor den Mund.
Guter Schlaf gibt Energie, die im Tagesverlauf gebraucht wird.

Stellen Sie sich vor, Sie bedienen eine Maschine. Sie sind müde. Immer wieder fallen Ihre Augen zu. Solche Momente können fatal enden. Guter Schlaf gibt uns die Energie, die wir im Tagesverlauf brauchen. Ohne ihn funktionieren wir nur eingeschränkt. Es gibt sicher auch Menschen, die mit fünf Stunden Schlaf pro Nacht funktionieren, die Regel ist das jedoch nicht. „Wissenschaftliche Studien zeigen vermehrte Herz-Kreislauf-Ereignisse bei fünf Stunden Schlaf pro Nacht“, sagt Schlafmediziner Dr. Riccardo Stoohs. Dasselbe gilt für eine Schlafdauer von neun Stunden pro Nacht. Zu viel Schlaf kann also ebenfalls schädlich sein. Ganz entscheidend ist in jedem Fall die Schlafqualität. 

Disziplin, Disziplin, Disziplin

Alkohol verringert die Schlafqualität: Obwohl er durchaus beim Einschlafen helfen kann, wirkt er sich negativ auf das Durchschlafen aus. Auch Nikotin und späte Mahlzeiten sind Risiken. Wer häufiger Probleme mit dem Schlafen hat, sollte es auch vermeiden, sich tagsüber hinzulegen. Dr. Stoohs empfiehlt, „regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen“. Zudem hilft es, zwei bis drei Stunden vor dem Einschlafen entspannende Tätigkeiten zu betreiben und sich nicht aufzuputschen. Wer seinen Schlaf trotz Disziplin nicht verbessern kann, sollte einen Arzt aufsuchen, um individuell geeignete Maßnahmen zu finden.

GANZ SICHER

Diese Informationen und mehr zum Thema Schlaf finden Sie auch in einer Folge unseres Podcasts „Ganz sicher“. Dort ist Dr. Riccardo Stoohs zu Gast bei Moderatorin Katrin Degenhardt. 

„Wer schlecht oder zu wenig schläft, reagiert langsamer. Das kann zu katastrophalen Unfällen führen.“ Dr. Riccardo Stoohs, Schlafmediziner

bgetem.de, Webcode: 25746821 oder auf Spotify und bei anderen Podcast-Anbietern