
Wer Fehlbelastungen vermeidet oder minimiert, schützt den Körper.
Die Last wird zu weit weg vom Körper getragen, der Bildschirm zu hoch eingestellt oder mit Werkzeug lange über Schulterhöhe gearbeitet. Diese wiederkehrenden Fehlbelastungen lassen sich minimieren. Die Devise: Kraft sparen, Verschleiß reduzieren, gesünder arbeiten. Wer Hilfsmittel nutzt, Lasten körpergerecht bewegt und ungünstige Haltungen vermeidet, schützt Rücken, Gelenke und Muskeln.
Ergonomisch arbeiten heißt: die Arbeit an den Menschen anpassen – nicht den Menschen an die Arbeit.
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Überkopf-Arbeit kurz halten Leiter, Podest, Verlängerung oder anderes Werkzeug nutzen, damit die Hände nicht lange über Schulterhöhe gehalten werden. Das entlastet Nacken, Schultern und Muskeln. |
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Last körpernah bewegen Vor dem Heben nah an die Last herantreten. Dann in die Hocke gehen. Rücken gerade. Aus den Beinen heben. |
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Hilfe holen, bevor es schwer wird Schwere, sperrige oder schlecht greifbare Lasten zu zweit bewegen, oder noch besser: Hilfsmittel nutzen. Das senkt die Kraftspitzen für Rücken, Schultern und Hände. Erinnern Sie Vorgesetzte daran, dort wo es möglich ist, kleinere Gebinde zu bestellen. |
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Schieben statt ziehen Wagen oder Rollcontainer so oft es geht einsetzen und das Material schieben. Dabei bleibt der Oberkörper eher gerade; Gelenke und Rücken werden entlastet. |
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Gesamten Körper drehen Beim Umsetzen die Füße mitnehmen, nicht den Oberkörper verdrehen. Das schützt insbesondere die Bandscheiben vor Scherkräften. |
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Arbeit auf optimale Höhe bringen Werkstück, Tisch oder Ablage so einstellen, dass die Hände etwa auf Ellenbogenhöhe arbeiten. Dann bleiben Schultern locker und der Rücken gerade. Auf der Baustelle ist eine Arbeitsplatte schnell aufgebockt und verhindert ständiges Bücken oder unnötiges Knien. |
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Knie schützen Knien nur, wenn es nicht anders geht. Dann Knieschoner, Kniebrett oder Pflasterstuhl nutzen. Das mindert den Druck auf Kniescheiben, Schleimbeutel und Gelenke. |
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Bildschirm und Stuhl anpassen Stuhl, Tisch, Bildschirm und Tastatur so einstellen, dass Kopf, Schultern und Hände entspannt bleiben. Eine neutrale Haltung spart Muskelarbeit in Nacken und Schultern. |
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Haltung wechseln Bewegung ist wichtig für Muskeln und Bandscheiben. Was Sportlerinnen und Sportler längst wissen: Kurze Ausgleichsübungen vor und nach langen einseitigen Tätigkeiten sind die Königsklasse. Sitzen sollte möglichst dynamisch sein: Fläzen, Rückenlehne mal nach hinten, dann nach vorne – Hauptsache nicht stundenlang unbewegt sitzen. Kurz aufstehen, strecken und zum Beispiel beim Telefonieren umhergehen. |
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→ info
- Ergonomie: www.bgetem.de, Webcode: 13658094
- Podcast Folge 34: Ergonomie: Ist sitzen wirklich das neue Rauchen






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