Reflektierende Kleidung und auffällige Reflektoren am Rad sind die optimale Kombination, um besonders bei schlechten Sichtverhältnissen rechtzeitig gesehen zu werden. (Foto: Getty Images/Uwe Krejci)

Auffallen um jeden Preis

Regen, nasse Fahrbahnen und schnell einsetzende Dunkelheit – ab Oktober haben Autofahrende, Radfahrende und alle, die zu Fuß unterwegs sind, wieder mit schlechteren Bedingungen zu kämpfen. Umso wichtiger ist es, gut vorbereitet in den Herbst zu starten.

Zu Fuß oder auf dem Fahrrad sind helle Kleidung, nach Möglichkeit eine Warnweste und Reflektoren angesagt. Kleine Blinker an der Kleidung und Taschen sowie Stirnlampen oder Taschenlampen helfen, bei Dunkelheit besser gesehen zu werden.

Auch das Fahrrad muss mit einem funktionierenden Vorder- und Rücklicht sowie ausreichend vielen Reflektoren ausgestattet sein. Denn im Ernstfall kann das den entscheidenden Unterschied machen. Wer reflektierende Kleidung oder Lampen trägt, wird von Kraftfahrzeugen schon aus etwa 140 Meter Entfernung gesehen. Bei dunkler Kleidung sind es nur etwa 25 Meter. Das bedeutet viel weniger Zeit zum Bremsen oder Ausweichen.

Für alle Kraftfahrzeuge sind natürlich funktionierende Scheinwerfer das A und O. Aber auch ein sauberes Visier, eine saubere Frontscheibe und intakte Scheibenwischer spielen eine Rolle.

Kostenloser Lichttest im Herbst

Wer die Aktion noch nicht kennt: Unter dem Motto „Gut sehen und sichtbar sein“, einer Initiative des Kraftfahrzeuggewerbe und der Verkehrswacht, kann man einen kostenlosen Lichttest machen. Die bundesweite Aktion gibt es bereits seit 1956. Der Test ist ein Service, bei dem Kfz-Meisterbetriebe kleine Licht-Mängel in der Regel sofort und kostenlos beheben. Nur notwendige Ersatzteile sowie umfangreiche Diagnose- und Einstellarbeiten müssen bezahlt werden.