Illustration einer Person, von der nur die Hände und Unterarme zu sehen sind; sie wäscht sich an einem Waschbecken die Hände, es schäumt.
Infektionskrankheiten werden auch über die Hände verbreitet. Durch sorgfältiges Händewaschen oder Händedesinfektion schützt man sich und andere.

Auf unseren Händen tummeln sich Bakterien und Viren, beispielsweise wenn wir Türklinken, Tastaturen oder Geld berühren. Ohne gründliches Waschen gelangen sie leicht in unseren Körper, etwa über Mund, Nase oder Augen. Durch mindestens 20 Sekunden langes Einseifen und anschließendes gründliches ­Abspülen werden die meisten Keime entfernt und Infektionen wie Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Erkrankungen eingedämmt. Bei sauber wirkenden Händen ist die Desinfektion eine hautschonende Alternative.

Händewaschen für Anfänger

  • Wasser aufdrehen. Hände komplett nass machen. Ob kalt oder warm, die Temperatur ist nicht wichtig.
  • Hände mindestens 20 Sekunden lang sorgfältig einseifen – auch Fingerzwischen­räume, Daumen und Fingernägel. 
  • Hände unter fließendem Wasser gründlich  abspülen. 
  • Hände anschließend sorgfältig trocknen, dabei am besten Einmalhandtücher verwenden.