Männerhände halten einen Goldring zwischen Daumen und Zeigefingern

Hautschutz ist Gold wert.


Wer mit Gefahrstoffen arbeitet, braucht den passenden Hautschutz – denn auch kurze Kontakte können die Haut schädigen. Mit den nötigen Schutzmaßnahmen sowie der richtigen Reinigung und Pflege bleiben die Hände gesund.


Sechs praktische Hautschutz-Tipps bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

  1. Hautkontakt vermeiden
    Nutzen Sie die vorgesehenen Hilfsmittel und Arbeitsverfahren, damit Gefahrstoffe möglichst nicht auf die Haut gelangen.

  2. Den Hautschutzplan nutzen
    Er zeigt, welche Handschuhe, Schutz-, Reinigungs- und Pflegemittel Sie für Ihre Tätigkeit brauchen – und wann Sie diese anwenden sollen.

  3. Passende Handschuhe tragen
    Verwenden Sie die für Ihre Tätigkeit festgelegten Schutzhandschuhe. Prüfen Sie diese vor jeder Benutzung auf Schäden und beachten Sie die Wechselzeiten: Kein Handschuh schützt gegen alle Gefahrstoffe oder unbegrenzt lange.

  4. Hautschutz rechtzeitig auftragen
    Nutzen Sie das vorgesehene Hautschutzmittel vor der Arbeit und erneuern Sie es nach dem Händewaschen gemäß Hautschutzplan. Hautschutzcreme ersetzt keine erforderlichen Schutzhandschuhe.  

  5. Hände schonend reinigen
    Verwenden Sie einen zur Verschmutzung passenden, möglichst milden Reiniger. Reibemittelhaltige Produkte nur einsetzen, wenn nötig. Anschließend die Hände gründlich trocknen.

  6. Nach der Arbeit pflegen
    Cremen Sie die sauberen, trockenen Hände mit dem vorgesehenen Hautpflegemittel ein. Das unterstützt die Regeneration und die natürliche Schutzbarriere der Haut.


Das Lernmodul "Hautschutz bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" der BG ETEM erklärt, ­welche Gefährdungen drohen, wie die Haut trotz Gefahrstoffen gesund bleibt – und zeigt einfache Schutzmaßnahmen für den Arbeitsalltag.