Check jetzt Dein Risiko!

Sicher durch die Corona-Zeit

Job ist nicht Job – gerade jetzt müssen wir immer wieder feststellen, dass Corona-Präventionsmaßnahmen, die für einen Berufszweig gut funktionieren, bei einem anderen gar nicht möglich sind. Deshalb ist eine genaue Gefährdungsbeurteilung im Betrieb wichtig, damit geeignete organisatorische Maßnahmen getroffen werden können.

Fünf Regeln für alle Betriebe

Als Maßstab für alle Präventionsmaßnahmen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung in Unternehmen gelten die Regelungen, die auch in der Öffentlichkeit definiert sind. Das sind:

  1. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Atemwegssymptomen oder Fieber sollten sich nicht auf dem Betriebsgelände aufhalten
  2. Ausreichend Abstand zu anderen Beschäftigten (etwa 1,5 bis 2 Meter)
  3. Ergänzend zu Regel 1 und 2 können Beschäftigte zum Fremdschutz einen Mund-Nasen-Schutz tragen
  4. Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln
  5. Identifizierung von Risikopersonen und Ableitung zusätzlicher Präventionsmaßnahmen zu ihrem Schutz

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat zur Unterstützung der Unternehmen das Faltblatt „10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung“ herausgegeben.

Das Wichtigste auf einen Blick

Präventionsmaßnahmen wie der richtige Abstand zueinander, das häufige Lüften von Räumen oder der Mund-Nasen-Schutz sind nur einige von vielen Vorbeugemaßnahmen. Die wichtigsten Empfehlungen finden Mitarbeiter jetzt auf unserem Plakat „Allgemeine Schutzmaßnahmen“. Das Plakat kannn hier heruntergeladen werden.

Corona_Hygieneplakat

Wie legt man den Mund-Nasen-Schutz richtig an?

Fast überall ist der Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Räumen mittlerweile Pflicht, vor allem beim Einkaufen und im Nahverkehr. Auch wenn Mund-Nasen-Bedeckungen keinen 100%igen Schutz bieten, können sie das Risiko einer Infektionsübertragung deutlich minimieren.

Unser Riskbuster Holger Schumacher zeigt euch, wie ihr die Mund-Nasen-Bedeckung richtig anlegt.

Mehr Informationen zum Einsatz von Mund-Nasen-Bedeckung und Atemschutz findet Ihr zudem hier.



Don’t Panic!

Wer bei den aktuellen Corona-News leicht in Panik gerät, sollte die Triple-A-Strategie beherzigen, die auch unser Riskbuster Holger Schumacher in Extremsituationen nutzt: Abkühlen – Aktion – Ablenkung.

1. Abkühlen: Keine Corona-Nachrichten vor der Arbeit und nicht vor dem Schlafengehen. Versucht die Situation realistisch einzuschätzen.

2. Aktion: Lebt Euer Leben wie gewohnt weiter. Geht zur Arbeit, kümmert Euch um Eure Liebsten und plant Zeit für Hobbys ein.

3. Ablenkung: Sucht Euch eine Beschäftigung, die Euch Spaß macht, z. B. Musizieren, Lesen, Computerspielen oder Handwerken.



Tipps für's Homeoffice

Wer nicht viel Erfahrung mit dem Arbeiten von zu Hause aus hat, sieht sich oft großen Herausforderungen gegenüber. Wie soll ich meine Arbeit zu Hause organisieren? Wie kommuniziere ich am besten?

Ein paar der wichtigsten Tipps haben wir für Euch zusammengestellt:

  1. Zu wenig Platz? Versucht Euch einen Platz zu schaffen. Behaltet nur die Dinge am Arbeitsplatz, die Ihr auch tatsächlich benötigt.
  2. Damit Ihr den anderen Personen in Eurem Haushalt nicht in die Quere kommt, solltet Ihr bestimmte Regeln vereinbaren. Zum Beispiel: Zum Telefonieren verlasst Ihr den Raum oder das Arbeiten in bestimmten Schichten.
  3. Natürlich sollte die Ergonomie am Arbeitsplatz nicht zu kurz kommen. Deshalb gilt: Öfters mal eine Bewegungspause mit Strecken, Dehnen und Herumlaufen machen. Versucht außerdem, Stuhl und Schreibtisch so einzustellen, dass Ihr Euch wohlfühlt und keine Rückenschmerzen bekommt.
  4. Ihr fühlt euch allein gelassen? Plant gemeinsame Telefon-Konferenzen und Video-Chats mit Kollegen ein. Man kann auch gemeinsam mit einem Kollegen einen Kaffee trinken – und zwar per Video-Chat.
  5. Kein Chef in Sicht? Sprecht Eure Führungskraft darauf an und sucht gemeinsam eine Lösung, wie Ihr zusammenarbeiten könnt und wie Ihr auch Feedback erhalten möchtet.
  6. Die Kinder lassen Euch nicht arbeiten? Versucht den Alltag mit Kindern so zu regeln, dass Ihr auch mal „Pausen“ zum Arbeiten habt. Wir wissen: Das klingt leichter als es ist. Mit Kindern ist es praktisch unmöglich, mehrere Stunden am Stück durchzuarbeiten. Versucht Euch deshalb mit Eurem Partner abzuwechseln oder verlagert die Arbeit in die Zeit, wenn die Kinder beschäftigt sind oder schlafen.

Jeder Homeoffice-Arbeitsplatz ist anders und stellt andere Herausforderungen. Deshalb ist es am wichtigsten, dass Ihr für Euch die Regeln aufstellt, die zu Eurer Situation am besten funktionieren.

Weitere Tipps findet Ihr hier.

Viele Fragen eine Antwort

Viele BG ETEM Mitglieder haben derzeit Fragen. Über 500 mal wurde unsere Hotline bereits um Unterstützung gebeten und konnte helfen. Ihr habt auch Fragen. Dann ruft unsere BG ETEM Corona-Hotline unter Tel. 0221 3778 – 7777 (Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr) an. Wir beantworten all Eure Fragen zum Thema Sicherheit und Gesundheit.

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